Der Praktiker

Die Atmosphäre bei Georgsmarienhütte ist sehr familiär – im wahrsten Sinn des Wortes: Viele unserer Azubis haben Eltern, die auch hier arbeiten. So wie Michael, der eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer macht.


Ab in die Praxis

Ich war schon immer begeistert von Naturwissenschaften. Aber nach vier Semestern Chemiestudium war klar: Ich bin eher der Praktiker, nicht der Theoretiker. Also habe ich mich über Berufe im naturwissenschaftlichen Bereich informiert und bin dabei auf den Werkstoffprüfer gestoßen – von dem ich ehrlich gesagt vorher noch nie gehört hatte. Aber der Beruf klang sehr interessant, und so habe ich mich bei der Georgsmarienhütte beworben.

Vertrauen und Verantwortung

Als Werkstoffprüfer hat man eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe: Man prüft, ob alles seine Richtigkeit hat und der Stahl die Eigenschaften aufweist, die der Kunde braucht. Das ist wichtig, weil wir zum Beispiel viel für die Automobilindustrie fertigen. Da müssen die Teile sicher und zuverlässig funktionieren. Das Tolle bei unserer Ausbildung ist, dass wir schon als Azubis viel Verantwortung bekommen. Natürlich schauen die Kollegen einem erstmal auf die Finger. Aber wenn man seine Sache gut macht, dann kann man sehr selbständig arbeiten.

Das ist genau mein Ding, weil...

... es zum einen eben viel mit Naturwissenschaften zu tun hat. Zum anderen ist die Arbeit sehr vielfältig, weil Stahl sehr vielfältig ist. Dafür sorgen die unterschiedlichen Legierungselemente, die die Eigenschaften von Stahl teilweise gravierend verändern. Insgesamt bieten wir mehr als 500 verschiedene Sorten an. Das heißt, man sieht immer wieder etwas Neues. Je nachdem, was für einen Stahl man grade vor sich hat.